Hansestadt Osterburg (Altmark) wird Pilotkommune für Kinder- und Jugendbeteiligung

 

Wie können Kinder und Jugendliche stärker in kommunale Entscheidungen eingebunden werden? Die Hansestadt Osterburg (Altmark) geht diese Frage aktiv an und hat Anfang Dezember eine wichtige Förderzusage erhalten: Ab 2026 wird Osterburg Pilotkommune für Kinder- und Jugendbeteiligung.

Bereits seit 2021 arbeitet die Stadt daran, jungen Menschen mehr Mitspracherechte zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem eine Befragung junger Menschen, die Erarbeitung eines Strategiepapiers zur Beteiligung, verschiedene Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie die Einführung einer Kinder- und Jugendbeauftragten. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig und verbindlich in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Mit dem neuen Pilotprojekt soll diese Arbeit weiter vertieft werden. Entwickelt werden soll ein flexibles Beteiligungsmodell, das Jugendlichen niedrigschwellige Möglichkeiten bietet, ihre Ideen, Wünsche und Themen einzubringen. Gleichzeitig sollen Verwaltung und Politik regelmäßig Rückmeldungen aus der jungen Generation erhalten, um den Austausch nachhaltig zu stärken.

Der Start des Pilotprojekts ist für eine Jugendkonferenz geplant. Dort sammeln Jugendliche aus der Einheitsgemeinde zentrale Themen und Anliegen. Interessierte Teilnehmende können anschließend an einer Schulung teilnehmen, in der sie lernen, die Perspektiven anderer junger Menschen aufzunehmen und weiterzugeben. In einer anschließenden Projektphase erproben sie das Gelernte in der Praxis und sammeln Rückmeldungen – begleitet von der Kinder- und Jugendbeauftragten. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Treffen von Jugendlichen, Verwaltung und Politik, bei dem die Ergebnisse ausgewertet und nächste Schritte zur Weiterentwicklung der Beteiligung besprochen werden.

Regelmäßige Informationen erhält man über den Instagramkanal der Kinder- und Jugendbeauftragten der Hansestadt Osterburg: kijube_hansestadt_osterburg