Vom 07. bis 09. September 2026 fand an der Hochschule in Magdeburg das dritte und letzte Modul der Qualifizierungsreihe „Beteiligung + Moderation“ statt. Mit 19 Fachkräften aus dem gesamten Bundesland schlossen so viele Teilnehmer:innen wie noch nie zuvor die Qualifizierung erfolgreich ab. Unter dem Schwerpunktthema „Theorie-Praxis-Transfer“ standen die Vertiefung von Moderationskompetenzen, Evaluationsmethoden, kollegiale Beratung sowie der praxisnahe Fachaustausch im Mittelpunkt.
Moderation in der Praxis
Der Auftakt des dreitägigen Seminars widmete sich intensiv der Rolle und Haltung in der Moderation von Beteiligungsprozessen. In einem praxisnahen Rollenspiel setzten sich die Fachkräfte mit typischen Gesprächsstörungen und Gruppendynamiken auseinander, um lösungsorientierte Handlungsstrategien für einen sicheren Umgang mit Herausforderungen in der Moderationspraxis zu entwickeln.
Evaluation & World Café mit Gastimpulsen
Am zweiten Tag standen Methoden zur Evaluation von Beteiligungsprozessen sowie Qualitätskriterien für erfolgreiche Partizipation im Fokus. Ein besonderes Highlight bildete das anschließende World Café an verschiedenen Thementischen:
- Mandy Vater von der Servicestelle Jugend und Strukturwandel Mitteldeutschland stellte die Bedeutung von Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Kommune vor.
- Mirko Petrick, der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Halle (Saale) berichtete von den kommunalen Erfahrungen mit der Familienverträglichkeitsprüfung.
- Das Team des Landeszentrums Jugend + Kommune moderierte einen Thementisch zu drängenden Praxisfragen und Herausforderungen im Anschluss an die Landtagswahl 2026.
Kollegiale Fallberatung und feierlicher Abschluss
Der Finaltag stand ganz im Zeichen der Vernetzung und kollegialen Unterstützung. Im Rahmen einer kollegialen Fallberatung brachten die Fachkräfte konkrete Fragestellungen aus ihrem Berufsalltag ein, um gemeinsam passgenaue Handlungsstrategien zu erarbeiten. Mit der visuellen Methode dem „Baum der Erkenntnis“ evaluierten die Teilnehmenden die Qualifizierungsreihe und reflektierten ihre persönlichen Lernerfolge. Nach gegenseitigen Wertschätzungen und der feierlichen Übergabe der Urkunden endete die Qualifizierung.
Das Landeszentrum Jugend + Kommune bedankt sich bei allen teilnehmenden Fachkräften für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht viel Erfolg für die zukünftige Beteiligungsarbeit vor Ort!
